Chronischer Schmerz und andere Mentalität

Roderer Verlag

 

Deutsche wie ausländische Senioren beurteilen Schmerzen nicht nur anders als junge Menschen, sondern haben auch andere Bewältigungsstrategien dafür.

Daher bin ich in der vorliegenden Forschungsarbeit der Frage nachgegangen, inwieweit Schmerzen im Alter dem kulturellen Denkmodell unterliegen.

Da Schmerz überwiegend durch Sprache vermittelt wird, wurde zunächst aus dem Zusammenhang von Sprache und Denken die Handlungsorientierung begreiflich gemacht.

Weiter gehört zu den häufigsten Schmerzarten im Alter eine psychologische Wirkfaktorenforschung und die daraus abgeleiteten Ergebnisse. Daraus werden dann Antworten zu Copingverhalten, Kausal-und Kontrollattribution gewonnen, um die „andere Mentalität“ im Alter verstehbar zu machen. Scheitert nämlich dieser Prozeß, entsteht eine besondere Form von Diskriminierung „das ist halt im Alter so“, die zu einer weiteren Schmerzchronifizierung führt.

ChronischerSchmerz
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